Arbeiten junger Forscher prämiert
Die Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes verleiht zum zweiten Mal in Zusammenarbeit mit Realschulen und Gymnasien der Region ihren Förderpreis für junge Nachwuchsforscher.
Den ersten Preis bekommt in diesem Jahr Martin Jeschar vom Ahauser Alexander-Hegius-Gymnasium. Er hatte zum Thema recherchiert: „Vertriebene und Flüchtlinge im Altkreis Ahaus nach dem Zweiten Weltkrieg: Räumlich-geographische Aspekte einer historisch erzwungenen Mobilität." Der zweite Preis geht an Ann-Christin Busch (Gymnasium Georgianum Vreden). Ihr Beitrag hat den Titel: „Es ist der totale Krieg" - 'Feldpostbriefe das persönliche Gesicht des Krieges."
Der erstmals verliehene Sonderpreis geht an die Schülerinnen der Klassen 9e und 10d der Anne-Frank-Realschule Ahaus. Sie hatten geforscht zum Thema „Briefe an Thea - Auf der Suche nach den jüdischen Familien Schlösser aus Ahaus."
Insgesamt waren 15 Facharbeiten und andere Wettbewerbsbeiträge zur geschichtlichen und geographischen Landeskunde eingereicht worden. Eine Jury, bestehend aus Geschichtslehrern und Vorstandsmitgliedern der Gesellschaft, hatte die Arbeiten eingehend geprüft.
Die Preise werden im Rahmen einer Feierstunde am Mittwoch (10. Oktober) um 19 Uhr im Haus Wilmers in Südlohn verliehen. Dazu sind die Teilnehmer, auf die sämtlich ein Buchgeschenk und eine. Urkunde wartet, ihre Eltern, Angehörige und Freunde und die betreuenden Lehrer eingeladen.
Im Anschluss an die Feierstunde spricht auf Einladung der Gesellschaft für historische Landeskunde Dr. Andreas Eyinck (Lingen) über „Das Leben an der Grenze: die deutsch-niederländische Grenze in der Geschichte des Westmünsterlandes."
Zum Vortrag, der etwa 19.30 Uhr beginnt, sind auch sonstige Interessierte eingeladen.
ZURUECK