Bauernhof. Stationen auf dem Weg der Moderne
Bauernhof. Stationen auf dem Weg der Moderne in der ländlichen Bauweise des westlichen Münsterlandes.
Wann wurde im letzten „Loss Hues“ des Münsterlandes die Küche von der Diele abgetrennt und wann erlosch das letzte offene Herdfeuer? Wann ging man dort vom Fachwerkbau zum Massivbau über? Was waren die Ursachen dieser Entwicklung - gesteigerte Wohnansprüche oder neue finanzielle Möglichkeiten durch höhere Erträge der Agrarwirtschaft?


Wir möchten Sie auf den zweiten Vortrag im Rahmen unserer
Vortragsreihe aufmerksam machen. Am Donnerstag, den 8. Oktober 2010, um 19:00 Uhr, spricht Dr.
Andreas Eiynck zum Thema:
Vom Niederdeutschen Hallenhaus zur Produktionsmaschine
Der Referent, Volkskundler und Leiter des Emslandmuseums in Lingen,
berichtet auf der Grundlage eigener Erhebungen im Kreis Borken, einer
Interview-Reihe „Wohnen seit 1900“ des Volkskundlichen Seminars der Universität
Münster sowie aufgrund eigener Erhebungen in drei Burgsteinfurter Bauerschaften.
Bereits in seiner Dissertation hat sich der Referent mit Bauformen und
Wohnweisen befasst.
Diese Votragsreihe der Gesellschaft für historische Landeskunde des
westlichen Münsterlandes tritt an die
Stelle der bisher üblichen Jahrestagung. Es handelt sich um insgesamt drei
Vorträge, die sich mit Aspekten veränderter Lebens- und Arbeitsbedingungen in
der Landwirtschaft, aber darüber hinaus auch im Landleben ganz allgemein
beschäftigen. Für diese Reihe, die sich mit dem 20. Jahrhundert befasst, konnten
ausgewiesene Fachleute eingeladen werden.
Der Vortrag findet in
Südlohn im Haus Wilmers statt. Beginn ist 19:00 Uhr, nach dem Vortrag besteht
die Gelegenheit zur Diskussion mit dem jeweiligen
Referenten.
ZURUECK