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Feierstunde zur Buchvorstellung

Neue Schriftenreihe in Ahaus vorgestellt: „Geschichte im Westmünsterland“

In einer beeindruckenden Feierstunde wurde am 24. Februar 2008 im Fürstensaal des Schlosses zu Ahaus der erste Band unserer neuen Buchreihe „Geschichte im Westmünsterland“ einem unerwartet zahlreichen Publikum vorgestellt: „Ich war fremd …“. Flucht und Vertreibung – lebensgeschichtliche Erinnerungen von Zeitzeugen im Westmünsterland, gesammelt und bearbeitet von Maria Elisabeth Möllers u.a. lautet der Titel dieses ersten von der Gesellschaft in Eigenregie herausgebrachten Bandes. Er ist bei der Verlagscompagnie Achterland, Vreden/Bredevoort 2009, 414 S., 24,00 € erschienen und dort und im Buchhandel und in begrenzter Anzahl auch bei der Gesellschaft selbst zu erwerben.Die Mitglieder der Gesellschaft konnten das Buch direkt nach der Vorstellung als kostenlose Jahresgabe mitnehmen bzw. werden es in Kürze als solche erhalten.


Der Vorsitzende der Gesellschaft Professor Dr. Ludger Kremer begrüßte neben den Zuhörern im voll besetzten Fürstensaal auch den Landrat des Kreises Borken Dr. Kai Zwicker und den Kreisheimatpfleger Alfred Janning sowie die Mitglieder des Kuratoriums der Gesellschaft und natürlich die Autoren des Bandes, bei denen er sich herzlich für die geleistete Arbeit bedankte. Er stellte kurz die Arbeit der Gesellschaft und ihr zukünftiges Programm vor und ermunterte die Zuhörer Mitglied zu werden.




In dem Beitrag „Was noch zu sagen ist – Erläuterungen zu dem Buch ´Ich war fremd …´ zeigte Maria Elisabeth Möllers eine wichtige Dimension des Buches auf. Heimat sei immer individuell zu verstehen und Heimatverlust nur von je einzelnen zu bewerten, ebenso wie eine  mögliche und wirkliche Integration.



Nach dem Gedicht von Joachim Ringelnatz „So ist es uns ergangen“, vorgetragen von Rosemarie Pietsch, überreichten Ludger Kremer und Maria Elisabeth Möllers die ersten Exemplare des Buches an Landrat Dr. Zwicker und Kreisheimatpfleger Janning sowie die Autoren der Geleitworte Andreas Kossert und Markus Trautmann.



Andreas Kossert, Warschau, Bestseller-Autor („Kalte Heimat“) und Ostmitteleuropa-Historiker schloss daran seinen Vortrag zum Thema: „Ich war fremd ...“ – Reflexionen über eine europäische Erfahrung, an, in dem er sich dem Thema Flucht und Vertreibung vor allem aus europäischer Sicht näherte.


Ergänzt wurde die Feierstunde durch musikalische Beiträge des international bekannten Konzertorganisten Rudolf Innig, der am Flügel Werke von Johannes Ladislaus Dussek, Felix Nowowiejski und Frédéric Chopin,allesamt deutsch-polnische Komponisten, spielte.


Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein kleiner Umtrunk mit Gelegenheit zum Gedankenaustausch im kleinen Kreis.


Siehe auch Presseecho.



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